G-Sync ist eine von NVidia entwickelte Technologie, die dafür sorgt, dass Spiele nahezu ruckel- und verzögerungsfrei auf dem Monitor dargestellt werden.
Die meisten Monitore arbeiten mit einer konstanten Bildwiederholfrequenz von 60Hz. Hierbei wird das Bild 60 Mal pro Sekunde aus dem Grafikspeicher neu an den Monitor übertragen.
Aktuelle Computersysteme und Grafikkarten können Spiele jedoch mit einer weitaus höheren Anzahl an FPS berechnen. Daher kann es passieren, dass während eines Bildwiederholzyklus des Monitores mehrere Bilder von der Grafikkarte berechnet und ausgegeben werden. Hieraus resultiert dann das sogenannte Tearing (engl. für zerreißen):

Um das Problem zu beheben, kann man bei Spielen die sogenannte vertikale Synchronisation (V-Sync) aktivieren. Hierbei wird die Grafikkarte dazu bewegt, mit dem Bildaufbau solange zu warten, bis der Bildwiederholzyklus des Monitors abgeschlossen ist. Bei einem Monitor, welcher mit 60Hz läuft, rendert die Grafikkarte daher mit 60 FPS, obwohl rein theoretisch ein höherer Wert möglich wäre.
Vorteile:
Nachteile:
G-Sync hingegen synchronisiert die Bildausgabe des Monitors mit der Ausgabe der Grafikkarte. Hierdurch werden die zuvor genannten Probleme eliminiert und das Bild wird fehler-, ruckel- und verzögerungsfrei ausgegeben.
1. Grafikkarte
NVIDIA listet folgende Mindestanforderungen:
Für G‑Sync Compatible (Adaptives Sync ohne Modul):
GeForce GTX 10‑Serie (Pascal) oder neuer
Für klassische G‑Sync‑Monitore mit Modul:
Offiziell: GTX 650 Ti Boost oder höher
2. Treiber
G‑Sync Compatible benötigt mindestens:
NVIDIA Treiber R417.71 oder neuer
3. Betriebssystem
Windows 10 / Windows 11
Linux
4. Monitor
Aktuelle Monitor‑Kategorien:
G‑Sync Ultimate (integrierter NVIDIA‑Chip + HDR‑Zertifizierung)
G‑Sync (klassisches Modul)
G‑Sync Compatible (Adaptive Sync / kein Modul)
5. DisplayPort‑Pflicht?
Für klassische G‑Sync Module ist DisplayPort Pflicht.
Für G‑Sync Compatible kann DisplayPort oder HDMI 2.1 funktionieren – abhängig vom Monitor.
1. Grafikkarte
GeForce GTX 10‑Serie oder höher für G‑Sync Compatible.
2. Treiber
Mindestens R417.71 oder neuer.
3. Betriebssystem
Windows 10, Windows 11 und Linux.
Bei Notebooks ist zusätzlich darauf zu achten, dass das eingebaute Display G-Sync unterstützt. Zwar wird diese Funktion von den meisten modernen NVIDIA-GPUs unterstützt, allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass das interne Display G‑Sync-fähig ist. Häufig wird ein externer Monitor benötigt, welcher für G-Sync zertifiziert ist. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Anschluss über DisplayPort erfolgt.